Abklatschplatte
Ein gebrauchsfertiger Nährboden in einer speziellen Kontaktschale. Die leicht gewölbte Oberfläche wird auf die festgelegte Prüffläche gedrückt und anschließend für die mikrobiologische Untersuchung weitergegeben.
Ein gemeinsames Lexikon aus abluftprofi.de und abluftgutachter.de zu Hygiene, Küchenabluft, RLT-Anlagen, Messung, Planung und Gutachten.
Ein gebrauchsfertiger Nährboden in einer speziellen Kontaktschale. Die leicht gewölbte Oberfläche wird auf die festgelegte Prüffläche gedrückt und anschließend für die mikrobiologische Untersuchung weitergegeben.
Mikrobiologische Oberflächenprobe, bei der eine Abklatschplatte kontrolliert auf eine festgelegte Fläche gedrückt wird. Sie dient dazu, vermehrungsfähige Mikroorganismen auf der beprobten Oberfläche nachzuweisen.
Abklatschproben und Hygieneprüfung anfragen →Auf einem Bauteil oder in einem Luftweg angesammelter Staub, Fettfilm, Faseranteil, Rückstand oder anderer Stoff. Art, Menge, Haftung und Lage bestimmen, wie die Ablagerung bewertet und entfernt werden kann.
Führt belastete oder verbrauchte Luft gezielt aus einem Raum oder Nutzungsbereich ab. In Küchen werden so unter anderem Wärme, Feuchtigkeit, Gerüche und fetthaltige Bestandteile abgeführt.
Großflächiges Erfassungssystem für Küchenabluft. Erfassung, Luftmengen, Zuluftführung und Anordnung der Kochgeräte sind als Gesamtsystem zu betrachten.
Filter in einem Abluftsystem. Ob und wie Abluft vor der Abführung behandelt werden muss, hängt von Nutzung, Belastung, Genehmigungssituation und dem Schutz von Anlage und Umgebung ab.
Erfasst Wrasen über Koch-, Grill- oder anderen thermischen Geräten möglichst nah an der Entstehungsstelle. Abmessungen, Anordnung und Luftmenge müssen zur Nutzung passen.
Fördert belastete Luft über das Abluftsystem ins Freie. Leistung, Druckverlust, Einbauort und Eignung für das geförderte Medium sind projektbezogen zu beurteilen.
Kontrolle nach einer Behebung, Reinigung oder anderen Maßnahme. Sie prüft anhand der vereinbarten Kriterien, ob die bearbeiteten Punkte umgesetzt wurden, und dokumentiert verbleibende Abweichungen. Sie ist nicht automatisch eine amtliche Abnahme.
Anlagerung von Molekülen an der Oberfläche eines Feststoffs. Aktivkohle nutzt diesen Effekt zur Minderung bestimmter gasförmiger Stoffe und Gerüche.
Feste oder flüssige, fein verteilte Teilchen, die in der Luft schweben.
Scheidet Fett- und Flüssigkeitsaerosole möglichst früh aus der Küchenabluft ab. Bauart, Abscheidewirkung, Luftgeschwindigkeit und Reinigbarkeit müssen zur Anlage passen.
Bezeichnung von Abluftprofi für eine gekapselte Ventilator- oder Motoreinheit der Wrasenabluft. Luftleistung, Druckverhältnisse, Wartungszugang und Eignung sind entscheidend.
Ein Prüflabor, dessen Kompetenz für festgelegte Prüfverfahren durch eine zuständige Akkreditierungsstelle bestätigt wurde. Die Akkreditierung gilt nur für den ausgewiesenen Geltungsbereich.
Zeitpunkt oder Zustand, ab dem ein Aktivkohlefilter einen Stoff nicht mehr ausreichend zurückhält. Er hängt von Stoffart, Konzentration, Luftfeuchte, Kontaktzeit und Beladung ab.
Filter zur Minderung bestimmter gasförmiger Stoffe und Gerüche durch Adsorption. Er ersetzt keinen Partikelfilter und ist immer auf Stoff, Luftmenge und Betriebsbedingungen abzustimmen.
Luftfilter und Raumluftqualität verstehen →Kann bestimmte gasförmige Geruchs- und Schadstoffkomponenten mindern. Wirkung und Standzeit hängen unter anderem von Stoffart, Luftmenge, Kontaktzeit, Vorabscheidung und Wartung ab.
Vorab festgelegtes Kriterium, anhand dessen ein Prüfergebnis eingeordnet wird. Es kann sich aus betrieblichen Vorgaben, einem Hygienekonzept oder projektspezifischen Anforderungen ergeben.
Bestimmte Aldehyde besitzen ein breites antimikrobielles Wirkspektrum. Wegen möglicher Gesundheits- und Materialrisiken sind Produktzulassung, Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen besonders wichtig.
Ethanol, 1-Propanol oder 2-Propanol werden insbesondere für Hände und kleine Flächen eingesetzt. Wirkung, Materialverträglichkeit, Brandgefahr und Verdunstung hängen von Produkt und Anwendung ab.
Fachgerechte Entfernung von Verschmutzungen aus den festgelegten Komponenten und Luftwegen einer Anlage. Sie ist von Wartung, technischer Reparatur und bloßem Filterwechsel zu unterscheiden und benötigt einen klar definierten Leistungsumfang.
Bestandsanalyse Ihrer Anlage →Prüfung aufgrund eines konkreten Ereignisses, etwa eines auffälligen Befunds, einer Beschwerde, eines Umbaus oder einer Änderung im Reinigungsablauf.
Sammelbegriff für eine Wirkung gegen Mikroorganismen. Welche Keimgruppen tatsächlich erfasst werden, muss durch das ausgewiesene Wirkspektrum konkretisiert sein.
Maßnahmen zur Verminderung von Mikroorganismen auf lebendem Gewebe. Sie ist von der Desinfektion unbelebter Flächen zu unterscheiden.
Konzentration, in der ein Produkt nach Herstellerangabe tatsächlich angewendet wird. Sie ist zusammen mit Einwirkzeit, Temperatur, Belastung und Verfahren zu betrachten.
Gebrauchsfertige Lösung eines Konzentrats in der vorgesehenen Anwendungskonzentration. Herstellung, Kennzeichnung, Standzeit und Lagerung richten sich nach Produktangaben und Hygieneplan.
Räumlich oder organisatorisch abgegrenzter Bereich, für den Tätigkeiten, Gefährdungen und Schutzmaßnahmen gemeinsam betrachtet werden können.
Persönliche Schutzausrüstung zum Schutz vor dem Einatmen bestimmter Gefahr- oder Biostoffe. Auswahl und Einsatz müssen aus der Gefährdungsbeurteilung abgeleitet werden.
Schnelltest, der Adenosintriphosphat als Hinweis auf organische Rückstände erfasst. Er liefert keine direkte Bestimmung bestimmter Mikroorganismen und ersetzt keine mikrobiologische Untersuchung.
Luft aus dem Freien, die einer Lüftungsanlage zur Versorgung eines Gebäudes oder Raums zugeführt wird.
Stelle, an der Außenluft in ein Lüftungssystem eintritt. Lage und Ausführung sollen das Ansaugen belasteter Fortluft, Abgase oder anderer Verunreinigungen vermeiden.
Filtert Partikel aus der angesaugten Außenluft, bevor diese weiter aufbereitet und Räumen zugeführt wird. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Außenluftqualität und gewünschter Zuluftqualität.
Ordnet den Laborbefund anhand der Fragestellung, der beprobten Fläche, des Probenahmeplans und vereinbarter Beurteilungskriterien fachlich ein. Ein Messwert allein erlaubt nicht immer eine abschließende Bewertung.
Widerstandsfähige Dauerform bestimmter Bakterien. Sie ist nicht mit Pilzsporen gleichzusetzen und wird von vielen üblichen Desinfektionsverfahren nicht sicher erfasst.
Bezeichnet eine Wirksamkeit gegen Bakterien unter festgelegten Prüfbedingungen. Der Begriff allein sagt nichts über Anwendungskonzentration, Einwirkzeit oder Eignung im konkreten Einsatz aus.
Geprüfte Wirksamkeit eines Verfahrens gegen Bakterien unter festgelegten Bedingungen. Bakterielle Sporen sind dadurch nicht automatisch eingeschlossen.
Kontrollierte Lagerung eines beprobten Nährbodens unter festgelegten Zeit- und Temperaturbedingungen. Dabei können sich vermehrungsfähige Mikroorganismen zu sichtbaren Kolonien entwickeln.
Dokumentiert Untersuchung, Ergebnisse und gegebenenfalls deren fachliche Einordnung. Umfang und Aussage hängen vom erteilten Auftrag und den verwendeten Verfahren ab.
Ausgewiesener Wirkbereich gegen behüllte Viren. Konzentration, Einwirkzeit und Anwendungsbereich müssen dem geprüften Produkt entsprechen.
Ausgewiesener Wirkbereich gegen behüllte Viren sowie bestimmte unbehüllte Viren. Er ist vom umfassenderen Wirkbereich viruzid zu unterscheiden.
Virus mit einer Lipidhülle. Viele behüllte Viren sind gegenüber geeigneten Desinfektionswirkstoffen empfindlicher als unbehüllte Viren.
Niedrigste Menge eines Parameters, die mit einem Verfahren unter festgelegten Bedingungen quantitativ bestimmt werden kann.
Betriebliche Anweisung zu Gefahren, Schutzmaßnahmen, Verhalten und Notfallmaßnahmen bei bestimmten Tätigkeiten oder Arbeitsstoffen.
Während des Betriebs gemessene Druckdifferenz über einen Filter oder Anlagenabschnitt. Sie gibt Hinweise auf Beladung, Luftmenge und mögliche Störungen.
Gemeinschaft von Mikroorganismen, die an einer Oberfläche haftet und in eine selbst gebildete Matrix eingebettet ist. Biofilme können gegenüber Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen widerstandsfähiger sein.
Mikroorganismus, Zellkultur oder Endoparasit, der beim Menschen Infektionen, sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen kann. Die rechtliche Einordnung richtet sich nach der Biostoffverordnung.
Verordnung zum Schutz Beschäftigter vor Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit. Sie verlangt unter anderem Gefährdungsbeurteilung und geeignete Schutzmaßnahmen.
Produkt, das Schadorganismen durch chemische oder biologische Wirkung bekämpfen soll. Desinfektionsmittel können Biozidprodukte sein und dürfen nur im zugelassenen Anwendungsbereich verwendet werden.
Europäische Regelung für Bereitstellung und Verwendung von Biozidprodukten. Sie umfasst unter anderem Wirkstoffgenehmigung, Produktzulassung und sichere Verwendung.
Kontrollprobe ohne gezielte Beaufschlagung, die mögliche Einflüsse aus Material, Transport, Umgebung oder Handhabung erkennen helfen kann.
Bezieht die für Gebäude, Nutzung und Leitungsführung einschlägigen brandschutztechnischen und baurechtlichen Anforderungen in das Lüftungskonzept ein.
Bauteil in Lüftungsleitungen, das im Brandfall die Übertragung von Feuer und Rauch über bestimmte Leitungsabschnitte begrenzen soll.
Unbeabsichtigter Luftstrom am Filtermedium vorbei, beispielsweise durch undichte Rahmen, falschen Einbau oder beschädigte Dichtungen. Er kann die Filterwirkung erheblich mindern.
Kombination chemischer Wirkstoffe mit einer erhöhten Temperatur. Wirksamkeit entsteht nur bei Einhaltung aller validierten Verfahrensparameter.
Wirkstoffe, die wirksame Chlorverbindungen freisetzen. Wirkung und Sicherheit werden unter anderem von Konzentration, pH-Wert, organischer Belastung und Materialverträglichkeit beeinflusst.
Oxidierend wirkender Stoff, der in dafür vorgesehenen Desinfektionsverfahren eingesetzt werden kann. Er darf nur in zugelassenen, fachgerecht kontrollierten Verfahren verwendet werden.
Anzeigegerät, das die Kohlendioxidkonzentration der Raumluft als Orientierung für den Lüftungsbedarf darstellt. Es misst nicht automatisch Partikel, Gerüche oder alle Schadstoffe.
Vom Hersteller auf Grundlage geeigneter Prüfungen angegebener Bereich der Wirksamkeit. Er gilt nur zusammen mit den ausgewiesenen Anwendungsbedingungen.
Gezielte Entfernung oder Inaktivierung einer Kontamination, sodass eine weitere Gefährdung oder Verschleppung reduziert wird. Das geeignete Verfahren hängt von Stoff, Oberfläche und Nutzung ab.
Verfahren zur gezielten Reduzierung von Mikroorganismen auf ein für den vorgesehenen Zweck geeignetes Niveau. Das Ergebnis hängt unter anderem von Mittel, Konzentration, Einwirkzeit, Temperatur und vorheriger Reinigung ab.
Überprüfung, ob eine durchgeführte Desinfektionsmaßnahme das vorgesehene Ergebnis erreicht hat. Methode, Zeitpunkt und Beurteilungskriterien werden passend zur Fragestellung festgelegt.
Produkt zur Inaktivierung von Mikroorganismen auf Haut, Flächen oder Gegenständen. Anwendungsbereich, Wirkspektrum, Dosierung und Einwirkzeit sind den Herstellerangaben zu entnehmen.
Verzeichnis zertifizierter Verfahren für die routinemäßige prophylaktische Desinfektion in den ausgewiesenen Anwendungsbereichen. Listung und Anwendungsbedingungen sind produktbezogen zu prüfen.
Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Mittel und Verfahren für behördlich angeordnete Desinfektionsmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Sie ist nicht mit der VAH-Liste gleichzusetzen.
Nach der Anwendung verbleibender Bestandteil eines Desinfektionsmittels. Ob ein Nachspülen erforderlich oder zulässig ist, richtet sich nach Produkt, Oberfläche und Nutzung.
Legt fest, was, wann, womit, wie und durch wen desinfiziert wird. Er sollte Verantwortlichkeiten, Konzentrationen, Einwirkzeiten und Dokumentation eindeutig beschreiben.
Anzeige oder Sensorik zur Überwachung des Druckunterschieds vor und hinter einem Filter. Sie unterstützt eine zustandsbezogene Kontrolle, ersetzt aber nicht die hygienische und technische Inspektion.
Zeitraum oder Vorgang, für den kein nachvollziehbarer Nachweis zu Kontrolle, Wartung, Filterwechsel oder Reinigung vorliegt. Eine Dokumentationslücke beweist keine Verschmutzung, verhindert aber die sichere Beurteilung der bisherigen Maßnahmen.
Prüfung von Nachweisen wie Reinigungsplänen, Arbeitsanweisungen, Schulungsunterlagen, Prüfprotokollen und Maßnahmenverfolgung.
Mehrzweckgebäude mit stark wechselnder Belegung und Nutzung. Für die Luftqualität sind Belegungsdichte, Veranstaltungsart, Betriebszeiten, Lüftungsleistung und bedarfsgerechte Regelung gemeinsam zu betrachten.
Hilfsmittel oder Gerät zur reproduzierbaren Herstellung einer Anwendungskonzentration. Funktion, Wartung und Kontrolle beeinflussen die Dosiergenauigkeit.
Festgelegte Menge oder Konzentration eines Reinigungs- oder Desinfektionsmittels. Unter- und Überdosierung können Wirksamkeit, Materialverträglichkeit und Arbeitssicherheit beeinträchtigen.
Druckdifferenz, die beim Durchströmen eines Filters entsteht. Sie beeinflusst Ventilatorleistung, Energiebedarf und erreichbaren Luftvolumenstrom.
Gebräuchliche Bezeichnung für eine Haube, die beim Kochen entstehende Dünste erfasst und filtert. Im gewerblichen Bereich wird häufig der Begriff Abluft- oder Wrasenabzugshaube verwendet.
Betriebliche Überprüfung, mit der festgelegte Hygieneanforderungen regelmäßig kontrolliert und dokumentiert werden. Abklatschproben können ein Baustein einer solchen Eigenkontrolle sein.
Abklatschproben und Hygieneprüfung anfragen →Filterelement, das nach Erreichen des Wechselkriteriums ausgetauscht und entsprechend den Vorgaben entsorgt wird. Es ist nicht für Reinigung und Wiederverwendung vorgesehen.
Zeitraum, in dem ein Mittel unter den vorgesehenen Bedingungen auf eine Fläche oder ein Material einwirken muss. Die Fläche muss währenddessen entsprechend der Anwendungsvorgabe behandelt sein.
Europäische Prüfnorm für quantitative, praxisnahe Oberflächenversuche ohne mechanische Einwirkung zur Bewertung bakterizider und/oder fungizider Wirkung chemischer Desinfektionsmittel. Der konkrete Anwendungsbereich der Ausgabe ist zu beachten.
Europäische Prüfnorm für quantitative Suspensionsversuche zur viruziden Wirkung chemischer Desinfektionsmittel und Antiseptika im humanmedizinischen Bereich.
Europäische Anwendungsnorm, die festlegt, welche europäischen Prüfverfahren für Aussagen zur Wirksamkeit chemischer Desinfektionsmittel und Antiseptika heranzuziehen sind.
Europäische Prüfnorm für die bakterizide und levurozide Wirkung bei der Wischdesinfektion nicht poröser Oberflächen mit mechanischer Einwirkung im humanmedizinischen Bereich.
Letzte Filterstufe innerhalb eines mehrstufigen Systems. Ihre Auswahl richtet sich nach geforderter Luftqualität, Prozess, Hygiene und Anlagenkonzept.
Eindeutig bezeichnete Stelle, an der eine Probe genommen wird. Eine nachvollziehbare Festlegung erleichtert Vergleichs- und Wiederholungsprüfungen.
Hochleistungs-Partikelfilter unterhalb der HEPA-Klassen nach der einschlägigen Filterklassifizierung. Auswahl und Prüfung müssen zum vorgesehenen Einsatz passen.
Filterklassifizierung nach ISO 16890 mit Bezug auf den Abscheidegrad für die Partikelfraktion bis etwa 1 Mikrometer. Der ausgewiesene Prozentwert gehört immer zur Klasse.
Filterklassifizierung nach ISO 16890 mit Bezug auf den Abscheidegrad für die Partikelfraktion bis etwa 10 Mikrometer.
Filterklassifizierung nach ISO 16890 mit Bezug auf den Abscheidegrad für die Partikelfraktion bis etwa 2,5 Mikrometer.
Bereich, in dem ein Ergebnis aufgrund von Probenahme, Verfahren und Auswertung schwanken kann. Sie ist bei knappen Entscheidungen und Vergleichen zu berücksichtigen.
Weg, über den ein Stoff oder Mikroorganismus aufgenommen werden kann, zum Beispiel durch Einatmen, Hautkontakt, Schleimhautkontakt oder Verschlucken.
Nachvollziehbare Beschreibung des untersuchten Ist-Zustands mit Umfang, Feststellungen, Messwerten, Fotos und fachlicher Einordnung. Sie ist von einem Zertifikat oder einer gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung zu unterscheiden.
Versammlungs- oder Mehrzweckhalle mit variabler Nutzung und zeitweise hoher Personenbelegung. Ein Lüftungskonzept muss typische Spitzenbelegungen und unterschiedliche Veranstaltungsformen berücksichtigen.
Küchenabluft, die durch Koch-, Brat- oder Grillprozesse Fettpartikel beziehungsweise Aerosole enthält. Ablagerungen können für Hygiene, Betriebssicherheit und Brandschutz relevant sein.
Menge der im Filter eingelagerten Partikel oder Stoffe. Mit zunehmender Beladung können Druckverlust, Energiebedarf und Durchbruchverhalten steigen.
Dichtet Filterelement und Aufnahmerahmen gegeneinander ab. Beschädigte oder falsch sitzende Dichtungen können ungefilterte Bypassströmungen verursachen.
Wirksame Fläche des Filtermediums. Faltung und Taschenbauweise vergrößern sie gegenüber der sichtbaren Anströmfläche.
Klassifizierung eines Filters nach einem festgelegten Prüfstandard. Eine alte oder neue Klassenangabe darf nicht ohne Prüfung des Standards direkt gleichgesetzt werden.
Bauteil, das das Filtermedium aufnimmt und den dichten Einbau in der Anlage ermöglicht. Zustand, Maßhaltigkeit und Dichtflächen sind für die Gesamtwirkung wichtig.
Reinigung eines ausdrücklich dafür vorgesehenen, regenerierbaren Filterelements nach Herstellerangaben. Einwegfilter dürfen dadurch nicht zu wiederverwendbaren Filtern gemacht werden; außerdem ersetzt die Filterreinigung keine Reinigung der Anlage.
Betriebszeit bis zum erforderlichen Wechsel eines Filters. Sie hängt von Belastung, Luftmenge, Druckgrenze, Hygiene, Bauart und Herstellerangaben ab.
Geplanter Austausch eines Filterelements. Anlass können Druckverlust, Zeitintervall, hygienischer Zustand, Beschädigung oder ein stoffbezogener Durchbruch sein. Der Filterwechsel entfernt keine Ablagerungen aus anderen Anlagenteilen und ersetzt keine Anlagenreinigung.
Luftfilter und Raumluftqualität verstehen →Technische und organisatorische Kontrolle des Filterzustands, etwa durch Differenzdruck, Sichtprüfung, Betriebsstunden und dokumentierte Wechsel.
Aerosolabscheider für gewerbliche Küchen, der Fett aus der Abluft abscheidet und zugleich einen Flammendurchschlag in nachfolgende Anlagenteile begrenzen soll.
Flexible Luftleitung für bestimmte Anschluss- oder Übergangssituationen. Ob sie geeignet und zulässig ist, hängt von Material, Temperatur, Abluftart und Einbausituation ab.
Verhältnis zwischen eingesetzter Flüssigkeitsmenge und behandeltem Material oder Fläche. Es kann bei bestimmten Reinigungs- und Desinfektionsverfahren die Wirksamkeit beeinflussen.
Desinfektion unbelebter Oberflächen durch ein für Material, Erreger und Nutzung geeignetes Verfahren. Reinigung, Benetzung, Konzentration und Einwirkzeit beeinflussen das Ergebnis.
Luft, die nach dem Durchströmen einer Lüftungsanlage ins Freie abgeführt wird.
Weg und Austrittsstelle der ins Freie abgeführten Luft. Sie sind so zu planen, dass eine Rückansaugung und unzumutbare Beeinträchtigung der Umgebung vermieden werden.
Prüfung vor der erneuten Nutzung eines Bereichs, einer Anlage oder eines Prozesses. Kriterien und Verantwortlichkeit sollten vorab festgelegt sein.
Prüfung durch eine vom geprüften Gegenstand und dessen Ausführung unabhängige dritte Stelle. Erforderliche Unabhängigkeit, Anerkennung oder Akkreditierung richten sich nach dem jeweiligen Prüfzweck und Regelwerk.
Regelt Frequenz und Spannung zur bedarfsgerechten Drehzahlanpassung geeigneter Elektromotoren. So kann die Ventilatorleistung stufenlos angepasst werden.
Bezeichnet eine Wirksamkeit gegen Pilze unter festgelegten Prüfbedingungen. Das konkrete Wirkspektrum muss den Produkt- und Verfahrensangaben entnommen werden.
Prüfung, ob ein Bauteil oder System die festgelegte technische Funktion erfüllt. Ein positives Ergebnis sagt für sich allein nichts darüber aus, ob innere Oberflächen hygienisch sauber sind.
Mikroorganismus oder Mikroorganismengruppe, deren Nachweis auf eine mögliche fäkale Verunreinigung hinweisen kann. Auswahl und Bewertung gehören in die fachliche Untersuchung des konkreten Falls.
Elektrisch betätigtes Absperrventil in einer Gasleitung. Es kann Teil eines Sicherheits- und Verriegelungskonzepts zwischen Gasversorgung und Lüftung sein.
Gezielte Abführung von Raumluft aus dem Gästebereich. Sie ist von der unmittelbar an Koch- oder Grillprozessen erfassten Küchen- oder Wrasenabluft zu unterscheiden.
Produkt, das ohne vorheriges Verdünnen angewendet wird. Auch hier gelten Anwendungsmenge, Benetzung, Einwirkzeit und Sicherheitsangaben des Herstellers.
Stoff oder Gemisch mit gefährlichen Eigenschaften. Beim Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sind Kennzeichnung, Sicherheitsdatenblatt und Schutzmaßnahmen zu beachten.
Systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen bei der Arbeit sowie Festlegung geeigneter Schutzmaßnahmen. Sie muss tätigkeits- und arbeitsplatzbezogen erfolgen.
Kann entstehen, wenn geruchsbelastete Abluft ungünstig erfasst, behandelt oder ins Freie geführt wird. Für die Bewertung sind unter anderem Luftmenge, Fortluftposition und Filtertechnik relevant.
Zusammenfassende Bezeichnung für die unter den gewählten Untersuchungsbedingungen gewachsenen Mikroorganismen. Das Ergebnis ist immer in Verbindung mit Methode, Nährmedium und Bebrütungsbedingungen zu betrachten.
Verbindlich oder betrieblich festgelegter Wert, bei dessen Über- oder Unterschreitung eine definierte Bewertung oder Maßnahme folgt. Nicht jede Hygieneprüfung besitzt einen allgemein gültigen Grenzwert.
Beim Betrieb von Grillgeräten entstehende Abluft. Je nach Verfahren können hohe Wärmelasten sowie Geruchs-, Rauch-, Fett- oder Verbrennungsbestandteile auftreten.
Filter zur Abscheidung größerer Partikel. Er kann als Vorfilter dienen, erreicht aber nicht automatisch die Wirkung einer Feinstaub- oder Schwebstofffilterstufe.
Bewertet eine Lüftungsanlage oder konkrete Fragestellung anhand der Anlage, Messwerte, Planungsdaten und relevanten technischen Anforderungen.
Abkürzung für Hazard Analysis and Critical Control Points. Das Konzept dient dazu, gesundheitliche Gefahren in Lebensmittelprozessen zu analysieren und kritische Kontrollpunkte zu beherrschen.
Betriebliche Übersicht zu Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege für bestimmte Tätigkeiten. Er ergänzt die Auswahl geeigneter Schutzhandschuhe.
High Efficiency Particulate Air Filter für sehr hohe Partikelabscheidung. Ein HEPA-Filter allein garantiert keine sichere Raumluft; Einbau, Dichtheit, Luftwechsel und Nutzung sind mit zu betrachten.
Kombination aus mechanischer Lüftung und freier Lüftung, beispielsweise über Fenster. Betriebsweise und Verantwortlichkeiten müssen im Lüftungskonzept festgelegt sein.
Mikrobiologischer oder anderer Prüfparameter, der Hinweise auf den hygienischen Zustand, die Reinigungsleistung oder mögliche Verunreinigungen geben kann.
Systematische fachliche Beurteilung hygienerelevanter Komponenten, Oberflächen, Betriebsbedingungen und Unterlagen einer Anlage. Sie erkennt und dokumentiert Handlungsbedarf, führt aber nicht automatisch die erforderliche Reinigung aus.
Geplante Überprüfung hygienerelevanter Bereiche, Arbeitsabläufe oder Oberflächen. Sie kann Sichtkontrollen, Dokumentationsprüfungen und mikrobiologische Proben umfassen.
Schriftliche Festlegung wiederkehrender Hygienemaßnahmen, Zuständigkeiten, Mittel, Verfahren, Intervalle und Dokumentation für einen Betrieb oder Bereich.
Festgelegter hygienischer Zustand einer Anlage oder eines Bauteils. Er wird anhand geeigneter Sicht-, Mess-, Proben- und Dokumentationskriterien beurteilt und ist vom rein technischen Sollzustand zu unterscheiden.
Gezielte Desinfektion der Hände mit einem dafür vorgesehenen Mittel. Durchführung, Einreibetechnik und Einwirkzeit richten sich nach dem Produkt und dem betrieblichen Hygieneplan.
Gesamtheit der Maßnahmen zur Vermeidung einer Keimübertragung über die Hände, einschließlich situationsgerechter Reinigung, Desinfektion, Hautschutz und Handschuhgebrauch.
Küchenabluft- oder Erfassungshaube, bei der gezielt eingebrachte Luftströme die Erfassung aufsteigender Wrasen unterstützen können.
Abfolge von Erregerquelle, Übertragungsweg und empfänglicher Person. Hygienemaßnahmen zielen darauf, diese Kette an geeigneten Stellen zu unterbrechen.
Bundesgesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen. Welche Pflichten gelten, hängt vom jeweiligen Anwendungsbereich ab.
Feststellung und Beurteilung des tatsächlichen Zustands einer Anlage. Sie kann Verschmutzung und Reinigungsbedarf sichtbar machen, ist jedoch keine Reinigung.
Festgelegter Zeitraum zwischen wiederkehrenden Kontrollen. Das Intervall sollte sich an Risiko, Nutzung, Belastung, Herstellerangaben und geltenden Vorgaben orientieren.
Oberbegriff für technische Maßnahmen wie Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung. Welche Reinigungsarbeiten dazugehören, muss im Auftrag und Leistungsumfang ausdrücklich festgelegt sein.
Wird in der Lüftungstechnik häufig für eine elektronische Leistungs- oder Drehzahlregelung verwendet. Die tatsächlich eingesetzte Technik ergibt sich aus Motor, Steuerung und Herstellerangaben.
Normenreihe zur Prüfung und Klassifizierung von Luftfiltern der allgemeinen Raumlufttechnik anhand ihrer Abscheidung von Feinstaubfraktionen.
Filtergruppe nach ISO 16890 für Filter, die nicht die Mindestanforderungen einer ePM-Klasse erreichen und anhand der Grobstaubabscheidung angegeben werden.
Abkürzung für koloniebildende Einheit. KBE beschreibt die Anzahl vermehrungsfähiger Mikroorganismen, die unter festgelegten Untersuchungsbedingungen sichtbare Kolonien bilden.
Verringerung der Anzahl vermehrungsfähiger Mikroorganismen durch Reinigung, Desinfektion oder ein anderes Verfahren. Sie ist nicht gleichbedeutend mit Keimfreiheit.
Anzahl der unter festgelegten Bedingungen nachgewiesenen oder kultivierbaren Mikroorganismen. Das Ergebnis wird häufig als KBE bezogen auf eine definierte Fläche angegeben.
Filterelement mit großer Filterfläche in kompakter Bauform, häufig mit gefaltetem Medium. Bauart und Filterleistung variieren je nach Anwendung.
Zeit, in der ein Mittel wirksam mit der zu behandelnden Oberfläche oder dem Material in Kontakt steht. Sie entspricht nicht immer der gesamten Prozesszeit.
Unerwünschte Verunreinigung einer Oberfläche, eines Produkts oder eines Arbeitsbereichs, beispielsweise durch Mikroorganismen oder Rückstände.
Vorab festgelegte Oberfläche oder Teilfläche, die im Rahmen einer Hygieneprüfung wiederkehrend untersucht wird. Lage und Größe sollten nachvollziehbar dokumentiert sein.
Zusammenhang zwischen Konzentration eines Wirkstoffs und erforderlicher Einwirkzeit. Werte dürfen nur innerhalb geprüfter und freigegebener Produktangaben verändert werden.
Maßnahme zur Beseitigung der Ursache einer festgestellten Abweichung. Wirkung und nachhaltige Umsetzung sollten anschließend überprüft werden.
Unbeabsichtigte Übertragung von Verunreinigungen oder Mikroorganismen zwischen Personen, Arbeitsmitteln, Oberflächen, Rohwaren oder Produkten.
Nährstoffhaltiges Material, auf dem Mikroorganismen unter geeigneten Bedingungen wachsen können. Zusammensetzung und Einsatz richten sich nach der Untersuchungsfrage.
Aus gewerblichen oder professionellen Küchen abgeführte Luft. Sie kann Wärme, Feuchtigkeit, Gerüche sowie Fett- und Aerosolanteile enthalten.
Dokument des untersuchenden Labors mit Angaben zu Proben, Verfahren und Ergebnissen. Er ist von der weitergehenden fachlichen Gesamtbewertung zu unterscheiden.
Nationale Verordnung mit Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Lebensmitteln. Der konkrete Anwendungsbereich ist im Einzelfall zu prüfen.
Erfasst und dokumentiert relevante Betriebs- und Luftmengenwerte. Die Ergebnisse können Grundlage für Bewertungen, Optimierungen oder Gutachten sein.
Geprüfte Wirksamkeit gegen Hefepilze unter festgelegten Bedingungen. Sie umfasst nicht automatisch alle Schimmelpilze.
Beschreibung einer Keimzahlverminderung in Zehnerpotenzen. Eine Reduktion um eine Log-Stufe entspricht rechnerisch einer Verringerung um den Faktor zehn.
Gegenüberstellung der einem Bereich zugeführten und abgeführten Luftmengen. Sie beeinflusst Druckverhältnisse, Türströmungen und die Übertragung von Gerüchen oder Stoffen.
Wassergehalt der Luft, meist als relative Feuchte angegeben. Sie beeinflusst Behaglichkeit, Materialien, mikrobielle Wachstumsbedingungen und teilweise die Wirkung von Sorptionsfiltern.
Ergebnis aus Personenbelegung, Außenluftzufuhr, Emissionsquellen, Luftführung, Filtration, Temperatur und Feuchte. CO₂ ist eine wichtige Lüftungsleitgröße, bildet aber nicht alle Belastungen ab.
Luftmenge, die pro Zeiteinheit durch eine Anlage oder einen Kanal gefördert wird. Eine zentrale Größe für Planung, Messung und Leistungsbewertung.
Beschreibt, wie oft das Luftvolumen eines Raums innerhalb einer bestimmten Zeit rechnerisch ausgetauscht wird.
Lüftung und Hygiene in Hallen prüfen →Fachliche Unterlagen und technische Angaben zu einer geplanten, geänderten oder zu beurteilenden Lüftungsanlage für ein Bau-, Umbau- oder Genehmigungsverfahren.
Erfasst beispielsweise Luftvolumenströme, Strömungsgeschwindigkeiten oder Druckverhältnisse und macht die tatsächliche Anlagenleistung nachvollziehbar.
Baulicher Bereich, in oder durch den Lüftungsleitungen und technische Komponenten geführt werden. Platzbedarf, Zugänglichkeit, Schall und Brandschutz sind zu berücksichtigen.
Dokumentierte Festlegung, welche Abweichung durch wen, bis wann und mit welcher Kontrolle bearbeitet wird.
Praktische Durchführung der aus einer Zustandsbewertung abgeleiteten Arbeiten, beispielsweise Reinigung, Austausch, Reparatur oder technische Anpassung. Je nach Aufgabe sind geeignete Fachbetriebe einzubeziehen.
Eignung eines Mittels oder Verfahrens für eine Oberfläche oder ein Bauteil, ohne unvertretbare Schäden wie Korrosion, Versprödung oder Verfärbung zu verursachen.
Kombination mehrerer Filterstufen, beispielsweise Vor- und Endfilter oder Partikel- und Gasfilter. Die Stufen schützen sich gegenseitig und erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Kennwert, der die Streuung möglicher Werte beschreibt, die einem Messergebnis vernünftigerweise zugeordnet werden können. Bedeutung und Angabe hängen vom Prüfverfahren ab.
Untersuchung einer Oberfläche auf vermehrungsfähige Mikroorganismen oder bestimmte mikrobielle Parameter. Je nach Oberfläche und Fragestellung kommen beispielsweise Abklatsch- oder Tupferproben infrage.
Gemisch aus Außenluft und Umluft in einer Lüftungsanlage. Der Anteil beider Ströme beeinflusst Energiebedarf und Luftqualität.
Geprüfte Wirksamkeit gegen Mykobakterien unter festgelegten Bedingungen. Der ausgewiesene Wirkbereich ist von Tuberkulozidie und allgemeiner Bakterizidie abzugrenzen.
Gezielte Bearbeitung einer festgestellten Abweichung oder eines Mangels. Umfang, Ausführung, Zuständigkeit und anschließende Kontrolle sollten eindeutig vereinbart und dokumentiert werden.
Erneute oder ergänzende Reinigung von Bereichen, in denen das vereinbarte Reinigungsergebnis noch nicht erreicht wurde. Anlass und Umfang ergeben sich aus der anschließenden Sicht- oder Erfolgskontrolle.
Luft, die als Ersatz für abgeführte Abluft in einen Bereich nachströmt. Sie ist wichtig, damit die Abluftanlage bestimmungsgemäß arbeiten kann.
Dokumentation, welche festgestellten Punkte wie und wann bearbeitet und anschließend kontrolliert wurden. Der Nachweis gilt nur für den beschriebenen Umfang und ersetzt keine gesondert vorgeschriebene Abnahme oder Zertifizierung.
Niedrigste Menge eines Parameters, die mit einem Verfahren unter festgelegten Bedingungen noch erkannt, aber nicht zwingend sicher quantifiziert werden kann.
Bei der vereinbarten Untersuchung wurde unter den gewählten Bedingungen kein entsprechender Nachweis erbracht. Ein Negativbefund ist nicht automatisch mit vollständiger Keimfreiheit gleichzusetzen.
Luftvolumenstrom, für den ein Filter unter definierten Bedingungen ausgelegt oder geprüft ist. Abweichungen verändern Anströmgeschwindigkeit, Druckverlust und Abscheideverhalten.
Inaktivierung der Restwirkung eines Desinfektionsmittels bei der Probenaufarbeitung, damit die anschließende Keimzahlbestimmung nicht weiter beeinflusst wird.
Nichterfüllung einer festgelegten Anforderung. Sie sollte eindeutig beschrieben, bewertet und mit einer angemessenen Maßnahme verfolgt werden.
Vorhandensein von Stoffen wie Eiweiß, Blut, Fett oder Lebensmittelresten. Sie kann die Wirkung bestimmter Desinfektionsmittel vermindern und unterstreicht die Bedeutung der Reinigung.
Wirkstoffe, die Mikroorganismen durch Oxidationsreaktionen schädigen. Wirksamkeit, Materialverträglichkeit und Arbeitsschutz sind produkt- und verfahrensabhängig.
Filter zur Abscheidung fester oder flüssiger Partikel aus einem Luftstrom. Gasförmige Stoffe und viele Gerüche erfordern andere Filterprinzipien.
Oxidierender Desinfektionswirkstoff mit breitem Wirkspektrum. Konzentration, Exposition, Materialverträglichkeit und sichere Handhabung erfordern klare Verfahrensvorgaben.
Anzahl und Aktivität der Personen in einem Raum. Sie beeinflusst CO₂, Wärme, Feuchte, Gerüche und den erforderlichen Außenluftvolumenstrom.
Ausrüstung, die Beschäftigte gegen konkrete Gefährdungen schützt, etwa Handschuhe, Schutzbrille oder Atemschutz. Sie wird nach dem Schutzmaßnahmenprinzip ausgewählt.
Grundlegender quantitativer Suspensionsversuch zur Feststellung einer prinzipiellen antimikrobiellen Wirkung unter Laborbedingungen. Er bildet die praktische Anwendung nicht allein ab.
Quantitativer Suspensionsversuch unter Bedingungen, die den vorgesehenen Einsatzbereich eines Desinfektionsmittels berücksichtigen.
Praxisnaher Versuch, der anwendungsbezogene Bedingungen wie Oberfläche, Wischen oder Händedesinfektion simuliert.
Feinstaubfraktion von Partikeln mit aerodynamischen Durchmessern im Bereich bis etwa 1 Mikrometer.
Partikelfraktion mit aerodynamischen Durchmessern bis etwa 10 Mikrometer.
Feinstaubfraktion mit Partikeln bis etwa 2,5 Mikrometer. Sie ist eine wichtige Bezugsgröße für Außen- und Innenraumluftqualität.
Bei der vereinbarten Untersuchung wurde der gesuchte Parameter oder mikrobielles Wachstum nachgewiesen. Die Bedeutung wird anhand der Fragestellung und der festgelegten Beurteilungskriterien eingeordnet.
Abweichung, die bei Auswahl, Entnahme, Kennzeichnung, Lagerung oder Transport einer Probe entstehen und das Ergebnis beeinflussen kann.
Lückenlose Nachvollziehbarkeit einer Probe von Entnahme und Kennzeichnung über Transport und Übergabe bis zur Untersuchung.
Legt unter anderem Prüfflächen, Zeitpunkte, Häufigkeit, Methode, Kennzeichnung und Dokumentation der Probenahme fest. Er schafft vergleichbare Bedingungen für wiederkehrende Kontrollen.
Eindeutige Zuordnung einer Probe zu Entnahmestelle, Datum, Uhrzeit und weiteren vereinbarten Angaben. Sie ist Voraussetzung für eine nachvollziehbare Dokumentation.
Beförderung der Probe unter Bedingungen, die ihre Aussagefähigkeit bis zur Untersuchung möglichst erhalten. Verpackung, Zeit und Temperatur richten sich nach Probenart und Untersuchungsverfahren.
Mögliche Wirkungsverminderung bestimmter Desinfektionsmittel durch eiweißhaltige Verschmutzungen. Das Ausmaß hängt von Wirkstoff und Anwendungsbedingungen ab.
Entsteht unmittelbar bei einem gewerblichen oder technischen Prozess und kann mit Wärme, Feuchtigkeit, Gerüchen, Partikeln oder anderen Stoffen belastet sein.
Vorbeugende Desinfektion ohne konkreten Ausbruch, wenn sie aufgrund des Risikos oder Hygieneplans vorgesehen ist.
Nachvollziehbare Dokumentation einer Prüfung mit Auftrag, Umfang, Methode, Feststellungen, Ergebnissen und gegebenenfalls Bewertung.
Eindeutig festgelegte Fläche, auf die sich Probenahme und Ergebnis beziehen. Größe, Lage und Zustand sollten im Protokoll dokumentiert werden.
Gerät, Hilfsmittel oder Material, das für eine Prüfung verwendet wird. Eignung, Zustand und gegebenenfalls Kalibrierung müssen zur Aufgabe passen.
Organisation, die Prüfungen, Inspektionen oder Zertifizierungen nach einem festgelegten Auftrag durchführt. Ob eine anerkannte, zugelassene oder akkreditierte Stelle erforderlich ist, hängt von Rechtsgebiet, Vertrag und Prüfzweck ab.
Beschreibt Prüfgegenstand, Umfang, Methode, Zuständigkeit, Zeitpunkt, Kriterien und Dokumentation einer geplanten Prüfung.
Untersuchung, die auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Parameters unter festgelegten Bedingungen ausgerichtet ist.
Untersuchung, die eine mess- oder zählbare Menge eines Parameters unter festgelegten Bedingungen bestimmt.
Gruppe kationischer Wirkstoffe, die in bestimmten Flächendesinfektionsmitteln enthalten sein kann. Wirkspektrum, Rückstände und Materialverträglichkeit sind produktspezifisch.
Quotient beziehungsweise logarithmisch ausgedrückte Differenz zwischen Ausgangskeimzahl und verbleibender Keimzahl nach einer Behandlung.
Definierte Bezugsfläche, auf die ein Untersuchungsergebnis angegeben wird. Bei Oberflächenproben ermöglicht sie eine nachvollziehbare und vergleichbare Dokumentation.
Filterelement, das nach Herstellerangaben mit einem festgelegten Verfahren gereinigt oder aufbereitet und erneut eingesetzt werden darf. Eignung, zulässige Zyklen und Leistung nach der Regeneration sind produktspezifisch.
Eigenschaft einer Anlage oder eines Bauteils, mit vertretbarem Aufwand zugänglich und wirksam reinigbar zu sein. Konstruktion, Revisionsöffnungen, Oberflächen und Demontagemöglichkeiten beeinflussen sie wesentlich.
Entfernung unerwünschter Verunreinigungen von Flächen oder Gegenständen. Sie reduziert Schmutz und kann die Voraussetzung für eine wirksame Desinfektion schaffen.
Prüfung nach einer Reinigung, ob der vereinbarte Zustand erreicht wurde. Je nach Aufgabe kommen Sichtkontrolle, Fotodokumentation, Rückstandsmessung oder weitere geeignete Verfahren infrage.
Festgelegter oder zustandsabhängig bestimmter Zeitraum zwischen Anlagenreinigungen. Er richtet sich nach Nutzung, Belastung, Prüfergebnissen, Gefährdung, Herstellerangaben und anwendbaren Vorgaben.
Beschreibt, in welchem Maß eine Reinigung sichtbare oder messbare Verunreinigungen entfernt. Abklatschproben können die mikrobiologische Beurteilung ergänzen, ersetzen aber nicht jede andere Kontrollmethode.
Nachvollziehbare Dokumentation einer ausgeführten Reinigung mit Anlage, gereinigten Bereichen, Datum, Verfahren, besonderen Feststellungen und gegebenenfalls Erfolgskontrolle. Er ist von Wartungs- und Filterwechselnachweisen zu unterscheiden.
Legt fest, welche Bereiche und Gegenstände wann, wie, womit und durch wen gereinigt werden und wie die Durchführung dokumentiert wird.
Dokumentierter Nachweis, dass ein festgelegtes Reinigungsverfahren unter definierten Bedingungen wiederholbar das vorgesehene Ergebnis erreichen kann.
Grad der Übereinstimmung von Ergebnissen, wenn sich relevante Bedingungen wie ausführende Person, Ort, Gerät oder Zeitpunkt ändern.
Vererbbare oder erworbene Eigenschaft, die die Empfindlichkeit eines Mikroorganismus gegenüber einem Wirkstoff verändert. Sie ist von vorübergehender Toleranz und Schutz durch Biofilm zu unterscheiden.
Öffnung oder demontierbares Bauteil, das die Kontrolle und Reinigung eines Anlagenabschnitts ermöglicht. Fehlende oder ungünstige Zugänge können eine vollständige Zustandsprüfung und Reinigung erschweren.
Ermöglicht den Zugang zu Lüftungskanälen oder Komponenten für Kontrolle, Wartung und Reinigung.
Auswahl von Probenahmestellen und Intervallen nach Bedeutung, Nutzung, Kontaminationswahrscheinlichkeit und möglicher Auswirkung eines Hygienemangels.
RLT steht für raumlufttechnische Anlage. Sie fördert, behandelt oder tauscht Raumluft aus, etwa durch Zu- und Abluft, Filtration, Erwärmung oder Kühlung.
Planmäßig wiederkehrende Kontrolle nach einem festgelegten Prüf- oder Hygieneplan.
Reduziert die Übertragung von Ventilator-, Strömungs- oder Anlagengeräuschen. Druckverlust, Einbaulage und Reinigbarkeit sind mit zu berücksichtigen.
Manuelle Flächendesinfektion, bei der das Mittel durch mechanisches Wischen aufgebracht und verteilt wird. Produktvorgaben und Arbeitsschutz sind zu beachten.
Mikroskopisch kleine Pilze, die Sporen bilden und bei geeigneter Feuchtigkeit und Nährstoffversorgung wachsen können. Ein Nachweis muss im Zusammenhang mit Probenahmestelle und Untersuchungsziel bewertet werden.
Desinfektionsmaßnahme nach Beendigung einer besonderen Kontaminations- oder Infektionssituation. Umfang und Verfahren richten sich nach Risiko und zuständiger fachlicher Vorgabe.
Persönliche Schutzausrüstung zum Schutz der Augen, etwa gegen Spritzer von Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Die Auswahl folgt der Gefährdungsbeurteilung.
Handschuhe zum Schutz vor bestimmten chemischen, biologischen oder mechanischen Gefährdungen. Material und Tragedauer müssen zur Tätigkeit passen.
Sammelbegriff für hocheffiziente Partikelfilter wie EPA-, HEPA- oder ULPA-Filter entsprechend der jeweiligen Klassifizierung.
Mögliche Inaktivierung kationischer Wirkstoffe durch anionische Tenside oder Seifenreste. Produktinformationen und Verfahrensvorgaben sind deshalb zu beachten.
Vom Lieferanten bereitgestellte Information zu Eigenschaften, Gefahren, Handhabung, Lagerung, Schutzmaßnahmen und Entsorgung eines Gefahrstoffs.
Mit bloßem Auge erkennbarer Film oder Rückstand auf einer Oberfläche. Farbe, Struktur und Verteilung liefern Hinweise, ersetzen aber keine fachliche Bestimmung des Stoffes.
Systematische visuelle Prüfung auf erkennbare Verschmutzungen, Schäden oder Abweichungen. Sie ist wichtig, kann aber unsichtbare mikrobiologische Belastungen nicht ausschließen.
Bezeichnet eine Wirksamkeit gegen bakterielle Sporen unter festgelegten Prüfbedingungen. Nicht jedes Desinfektionsmittel besitzt diese Wirksamkeit.
Aufbringen eines Desinfektionsmittels als Sprühnebel. Wegen möglicher unvollständiger Benetzung und inhalativer Exposition ist sie nur für geeignete, begründete Anwendungen nach Vorgabe einzusetzen.
Validiertes Verfahren zur Abtötung oder Entfernung aller vermehrungsfähigen Mikroorganismen einschließlich bakterieller Sporen. Sie ist deutlich von Desinfektion zu unterscheiden.
Auswahl eines begrenzten Teils aus einer größeren Gesamtheit. Ihre Aussagekraft hängt wesentlich von Auswahlverfahren, Umfang und Repräsentativität ab.
Schaltet einen Ventilator zwischen mehreren festgelegten Leistungs- oder Drehzahlstufen um.
Luftfilter mit mehreren taschenförmigen Filterelementen und großer Filterfläche. Er wird häufig in der allgemeinen Raumlufttechnik als Vor- oder Feinstaubfilter eingesetzt.
Luftfilter und Raumluftqualität verstehen →Festgelegter Zustand, in dem eine Anlage ihre technischen Funktionen und Betriebswerte erfüllt. Er ist wichtig, reicht aber nicht aus, um den hygienischen Zustand oder die Sauberkeit zu bestätigen.
Grenzflächenaktiver Bestandteil, der Benetzung und Ablösung von Verschmutzungen unterstützt. Tenside sind nicht automatisch Desinfektionswirkstoffe.
Desinfektion durch definierte Temperatureinwirkung über eine festgelegte Zeit. Temperatur, Haltezeit, Beladung und Wärmeübertragung müssen zum validierten Verfahren passen.
Verminderte Empfindlichkeit unter bestimmten Bedingungen, ohne dass zwingend eine stabile Resistenz vorliegt. Ursachen können Zellzustand, Biofilm oder Anwendungsbedingungen sein.
Technische Regel für biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie konkretisiert Schutzmaßnahmen im Anwendungsbereich der Biostoffverordnung.
Geprüfte Wirksamkeit gegen den Erregerkomplex der Tuberkulose beziehungsweise geeignete Testorganismen nach dem jeweiligen Prüfstandard.
Oberflächenprobe, bei der ein steriler Tupfer über eine festgelegte Fläche geführt wird. Sie eignet sich besonders für unebene, schwer zugängliche oder kleinere Bereiche.
Raum mit wechselnder, teils hoher körperlicher Aktivität. Lüftung und Luftverteilung müssen Personenbelegung, erhöhte CO₂-, Wärme- und Feuchtelasten sowie Zugfreiheit berücksichtigen.
Ultra Low Penetration Air Filter mit sehr hoher Partikelabscheidung für besondere Anwendungen. Für allgemeine Aufenthaltsräume ist seine Notwendigkeit projektspezifisch zu prüfen.
Planmäßige und wiederkehrende Überwachung hygienerelevanter Umgebungsbedingungen. Dazu können festgelegte Oberflächenproben, Sichtkontrollen und weitere Prüfverfahren gehören.
Raumluft, die aus einem Bereich entnommen, aufbereitet und demselben oder einem anderen Bereich wieder zugeführt wird. Umluft ersetzt nicht automatisch den erforderlichen Außenluftanteil.
Filtert Partikel oder bestimmte Stoffe aus einem Umluftstrom. Seine Wirkung ist auf das jeweilige Filterprinzip begrenzt und ersetzt keine ausreichende Außenluftversorgung.
Virus ohne Lipidhülle. Viele unbehüllte Viren sind gegenüber bestimmten Desinfektionswirkstoffen widerstandsfähiger als behüllte Viren.
Liegt vor, wenn der Luftdruck in einem Bereich geringer ist als in einem angrenzenden Bereich. Luft strömt dann in Richtung des niedrigeren Drucks.
Arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene Information der Beschäftigten über Gefährdungen, Schutzmaßnahmen und richtiges Verhalten. Sie ist verständlich und wiederkehrend durchzuführen.
Dokumentierter Nachweis, dass ein Verfahren für den vorgesehenen Zweck geeignet ist und unter definierten Bedingungen verlässlich funktioniert.
Richtlinienreihe zur Raumlufttechnik in Küchen. Sie enthält Hinweise zur Luftbehandlung sowie zur Dimensionierung und zum Aufbau von RLT-Anlagen in gewerblichen Küchen.
Richtlinienreihe zu Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte. Ziel ist unter anderem, eine hygienisch nachteilige Beeinflussung der Raumluft zu vermeiden.
Ausführung, bei der der Motor konstruktiv vom belasteten Abluftstrom getrennt ist. Die Eignung richtet sich nach Anlage und Anwendungsfall.
Bauweise, bei der Ventilator und je nach Konstruktion Motorteile im geförderten Luftstrom liegen. Medium, Temperatur, Verschmutzung und Wartbarkeit sind besonders zu beachten.
Großer Versammlungsraum mit stark schwankender Nutzung und zeitweise hoher Belegung. Erfordert ein auf Belegung, Veranstaltungsart und Betriebszeiten abgestimmtes Lüftungs- und Regelkonzept.
Lüftung und Hygiene in Hallen prüfen →Verlust flüchtiger Bestandteile während der Anwendung. Er kann Benetzungsdauer, Konzentration und damit die Wirksamkeit beeinflussen.
Bestätigung anhand objektiver Nachweise, dass festgelegte Anforderungen erfüllt wurden.
Beschreibende oder messgestützte Einordnung der vorhandenen Ablagerungen. Methode, betrachtete Fläche und Bewertungskriterien müssen für vergleichbare Ergebnisse eindeutig festgelegt sein.
Bezeichnet eine Wirksamkeit gegen Viren unter festgelegten Prüfbedingungen. Das ausgewiesene Wirkspektrum und die Anwendungsvorgaben sind entscheidend.
Geprüfte Wirksamkeit gegen behüllte und unbehüllte Viren im ausgewiesenen Anwendungsbereich unter festgelegten Bedingungen.
Flüchtige organische Verbindungen, die aus Baustoffen, Ausstattung, Reinigungsmitteln, Personen oder Aktivitäten stammen können. Partikelfilter scheiden gasförmige VOC nicht ab.
Lückenlose Beaufschlagung der vorgesehenen Oberfläche mit der erforderlichen Menge des Mittels. Trockene Fehlstellen können die Wirksamkeit beeinträchtigen.
Regelt oder hält einen vorgesehenen Luftvolumenstrom in einem Kanal oder Anlagenabschnitt konstant und hilft, Zu- und Abluftmengen abzustimmen.
Erste Filterstufe zur Abscheidung gröberer Partikel und zum Schutz nachgeschalteter Komponenten oder feinerer Filter.
Filter mit waben- oder zellenförmiger Struktur. Je nach Füllung und Bauart kann er Partikel vorfiltern oder als Träger für Aktivkohle beziehungsweise andere Sorptionsmedien dienen.
Luftfilter und Raumluftqualität verstehen →Maßnahmen zum Erhalt der technischen Funktion und zur Verzögerung von Verschleiß, beispielsweise Kontrollen, Einstellungen oder vorgesehene Teilewechsel. Wartung ist nicht automatisch eine hygienische Anlagenreinigung.
Bestandsanalyse Ihrer Anlage →Zeitraum zwischen wiederkehrenden Wartungsmaßnahmen. Er ist vom Reinigungsintervall zu unterscheiden und richtet sich unter anderem nach Herstellerangaben, Nutzung und Betriebsbedingungen.
Dokumentation der ausgeführten Wartungsarbeiten, Prüfwerte und ausgetauschten Teile. Nur ausdrücklich aufgeführte Reinigungsleistungen gelten als durchgeführt; ein allgemeiner Wartungsvermerk ist kein Reinigungsnachweis.
Oxidierender Wirkstoff, der in verschiedenen Desinfektionsverfahren eingesetzt wird. Konzentration, Applikationsform, Materialverträglichkeit und Arbeitsschutz unterscheiden sich erheblich.
Rundes, meist metallisches Lüftungsrohr mit spiralförmiger Falzverbindung. Durchmesser, Dichtheit, Druckverlust und Material sind bei der Auslegung zu berücksichtigen.
Erneute Prüfung unter möglichst vergleichbaren Bedingungen, beispielsweise nach einer Korrekturmaßnahme oder zur Überprüfung eines auffälligen Befunds.
Prüfung, ob eine umgesetzte Maßnahme das beabsichtigte Ergebnis erreicht. Methode und Zeitpunkt müssen zur Maßnahme passen.
Abklatschproben und Hygieneprüfung anfragen →Bereich von Mikroorganismen, gegen den ein Desinfektionsmittel bei festgelegter Konzentration und Einwirkzeit geprüft wirksam ist.
Anteil eines wirksamen Bestandteils in einer gebrauchsfertigen Lösung oder einem Produkt. Sie beeinflusst Wirkung, Materialverträglichkeit und Arbeitsschutz.
Flächendesinfektion durch Aufbringen und Verteilen eines Mittels mit mechanischer Wischwirkung. Geeignetes Tuchsystem, vollständige Benetzung und Einwirkzeit sind wesentlich.
Beim Kochen entstehendes Gemisch aus warmer Luft, Wasserdampf, Gerüchen und weiteren Kochbestandteilen.
System zum Erfassen, Filtern und Abführen von Kochdünsten. Dazu gehören typischerweise Haube, Aerosolabscheider, Kanäle und Ventilator.
Übertragung von Wärme zwischen Abluft- beziehungsweise Fortluftstrom und Außen- beziehungsweise Zuluftstrom. Dichtheit und Systemwahl beeinflussen mögliche Stoffübertragungen.
Desinfektion aus konkretem Anlass, etwa nach sichtbarer Kontamination oder bei einem bekannten Erreger. Mittel, Wirkspektrum und Schutzmaßnahmen müssen zur Situation passen.
Unerwünschte lokale Abkühlung durch Luftbewegung. Luftgeschwindigkeit, Temperatur, Turbulenz und Aktivität der Personen beeinflussen das Empfinden.
Führt einem Raum geeignete Außen- oder aufbereitete Luft zu. Die Zuluft muss mit Abluftmenge und Raumnutzung abgestimmt werden.
Filter in der Zuluftstrecke, der die den Räumen zugeführte Luft entsprechend dem Anlagen- und Qualitätsziel von Partikeln oder bestimmten Stoffen entlastet.
Fördert Außen- oder aufbereitete Zuluft in einen Raum. Seine Leistung muss zum benötigten Luftvolumenstrom und den Druckverlusten passen.
Fachliche Einordnung des festgestellten technischen und hygienischen Ist-Zustands anhand der vereinbarten Kriterien. Sie bildet die Grundlage für Prioritäten, Maßnahmen und nachvollziehbare Folgekontrollen.
Bestandsanalyse Ihrer Anlage →